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Hilfe bei Stress - Was Sie über Entspannungstechniken wissen sollten

Es ist immer besser, Ursachen zu beheben, als an Symptomen herumzudoktern. Doch Stresssituationen setzen oft eine Abwärtsspirale in Gang: Wer auf Zeitdruck mit Schlafproblemen reagiert, ist dadurch umso weniger imstande, seine Arbeit termingerecht fertig zu stellen. Wer auf Kritik aggressiv reagiert, heizt den Konflikt weiter an. Mithilfe von Entspannungstechniken können Sie Ihrer Erregung die Spitze nehmen, Eskalationen vorbeugen und die Grundlage für eine schnellere Erholung legen.

Musik hören, Zeitung oder ein Buch lesen, einen Spaziergang machen, ein Bad nehmen, in die Sauna gehen – es gibt viele Möglichkeiten, sich zu entspannen. Effektiver sind jedoch systematische Methoden, die sich nach ihrem jeweiligen Ansatzpunkt in 4 Gruppen unterteilen lassen:

  • Ansatz bei den Muskeln: Muskuläre Entspannung
  • Ansatz beim vegetativen Nervensystem: Autogenes Training
  • Ansatz bei den Gefühlen: Gelenkte Vorstellungen, Fantasiereise
  • Ansatz auf der kognitiven Ebene: Meditation, Konzentrationsübungen, ZEN-Mediation


Womit Sie am besten zurechtkommen, hängt von Ihrer Persönlichkeit ab.

BVA Angebote

Die BVA (Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter) bietet im Rahmen der "Gesundheitsförderung Öffentlicher Dienst" zahlreiche Angebote für die Gesundheit der Schulleitungen, LehrerInnen und des nicht-unterrichtenden Personals am Arbeitsplatz "Schule" an.

Die BVA (Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter) bietet im Rahmen der "Gesundheitsförderung Öffentlicher Dienst" zahlreiche Angebote für die Gesundheit der Schulleitungen, LehrerInnen und des nicht-unterrichtenden Personals am Arbeitsplatz "Schule" an.

 

Kontakt

Patricia Siebenhofer, BSc MA         

Faberstraße 2A, 5020 Salzburg

Telefon 050405 / 27540 oder 27541

E-Mail salzburg.gesundheitsfoerderung[at]bva.at

Homepage www.bva.at

Bildschirmarbeitsplatzbrille

Der Dienstgeber gewährt einmal in 3 Jahren einen Zuschuss in der Höhe von € 120,00 (brutto).

Inhalt des Ansuchens:

  • Verordnungsschein vom Arzt / Arztbestätigung für Bedarf einer Bildschirmbrille oder einer Brille mit Spezialgläsern für WerklehrerInnen und TurnlehrerInnen
  • Bestätigung, dass der/die Lehrer/in durchschnittlich ununterbrochen mehr als zwei Stunden oder durchschnittlich mehr als drei Stunden der Arbeitszeit pro Tag am Computer mit Bildschirmarbeit beschäftigt sind.
  • Rechnung
  • Ein Kostenvoranschlag muss vorgelegt werden, woraus für die Abteilung 2 ersichtlich ist, wie hoch die Kosten ohne und mit Spezialgläser sind (für WerklehrerInnen und TurnlehrerInnen werden NUR die Mehrkosten für die Spezialgläser bezahlt) und auch die für die Bildschirmbrille notwendige Ausstattung (keine Designer Bügel etc.) muss klar erkennbar sein. Bei Unklarheiten seitens der Abteilung 2, ob es sich tatsächlich um eine reine Bildschirmbrille handelt, kann ein Sehtest beim Arbeitsmedizinischen Dienst Salzburg verlangt werden. Erst bei positiver Rückmeldung des AMD Salzburg kann ein Zuschuss gewährt werden.

Zuschuss

Richtlinien für Bildschirmbrille (§ 12 Bildschirmarbeitsplatzverordnung):

  • die Brille ist speziell auf die Arbeitsdistanz zum Bildschirm, auf die physiologischen Gegebenheiten und pathologischen Befunde der LehrerIn exakt abgestimmt
  • die Gläser sind entspiegelt, aber nicht getönt und
  • die Bildschirmbrille kann als normale Sehhilfe nicht verwendet werden. (Benützt der/die LehrerIn die Sehhilfe auch zu Hause, liegt keine „reine“ Bildschirmbrille vor, und wir sind nicht verpflichtet die Kosten zu übernehmen).

Der Dienstgeber muss nur jene Kosten tragen, die

  • ausschließlich durch den notwendigen Augenschutzbei Bildschirmarbeit entstehen und
  • die von der GKK oder BVA nicht getragen werden (zB Kosten für entspiegelte Gläser oder Spezialgläser, die aus Gründen des Bed.Schutzes erforderlich sind)

Das Besondere einer Bildschirmarbeitsplatzbrille ist der Abstand, für den sie optimiert ist. Normalerweise sind Brillen gegen Weitsichtigkeit für einen Abstand van ca. 30 cm optimiert. Das ist die Entfernung, in der man normalerweise liest oder Handarbeit verrichtet. Aber bei der Arbeit vor einem Computer-Bildschirm hat man ein Problem: der ist üblicherweise ca. 50 cm von den Augen entfernt.