In einer pluralistischen Gesellschaft ist es wichtig, Wege zu einer mündigen, kritischen, gemeinschaftsoffenen und toleranten Haltung zu finden und diese zu fördern. In diesem Handlungsfeld der schulischen Prävention geht es darum, entsprechendes Wissen zu vermitteln und die Identität von Kindern und Jugendlichen so zu stärken, dass sie als selbstbewusste Menschen an einer liberalen Demokratie und einer resilienten Gesellschaft mitwirken können.
Einrichtungen, die schulische Workshops in diesem Themenfeld anbieten, bearbeiten daher Fragestellungen zum Schutz der Demokratie sowie zu Menschenrechten und Grundfreiheiten. Durch aufarbeitende Inhalte soll überdies nachvollziehbar werden, wie Vorurteile entstehen und sich die gesellschaftliche Haltung dadurch verändern kann.
Eine Sammlung präventiver Workshop-Angebote zu diesem Themengebiet finden Sie hier.
Präventionsstellen
Folgende Stellen bieten Unterstützung an:
- Zentrum Polis – Politik lernen in der Schule
https://www.politik-lernen.at/grundlagen - NCoC – Bundeszentrum für Gesellschaftliches Lernen
HOME - Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig (phsalzburg.at) - Bundesweites Netzwerk für offene Jugendarbeit
https://www.boja.at/ - Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands
https://www.doew.at
Vorgehen im Anlassfall/Meldestellen
Wie verlaufen Radikalisierungsprozesse?
Wie kann man verhindern, dass sich Jugendliche radikalisieren?
Diese Seite bietet Informationen und pädagogische Begleitmaterialien zum Thema Radikalisierung und Extremismusprävention sowie ein nachvollziehbares Onlinespiel ‚Decount‘ und den Film ‚Das Experiment‘.
https://www.extremismus.info/home
Melde- und Beratungsstelle Extremismus
Die Beratungsstelle Extremismus ist eine österreichweite Anlaufstelle.
- Sie hilft, wenn Angehörige, Sozialarbeiterinnen, Lehrerinnen oder andere Personen sich Sorgen machen, dass sich jemand aus ihrem Umfeld einer extremistischen Gruppierung angeschlossen haben könnte.
- Sie berät zu allen Fragen zum Thema Extremismus (politische und religiös begründete Extremismen wie Rechtsextremismus oder Dschihadismus).
www.beratungsstelleextremismus.at/
Welche Symbole extremistischer Gruppierungen sind verboten?
Grundlage für das Verbot nationalsozialistischer Symbole sind das Verbotsgesetz und das Abzeichengesetz:
- Verbotsgesetz 1947 (RIS – Rechtsinformationssystem)
- Abzeichengesetz 1960 (RIS – Rechtsinformationssystem)
Das Bundesgesetz, mit dem die Verwendung von Symbolen der Gruppierung Islamischer Staat und anderer Gruppierungen verboten wird (Symbole-Gesetz), kann im Rechtsinformationssystem des Bundeskanzleramtes abgerufen werden:
- Symbole-Gesetz (RIS – Rechtsinformationssystem)
- Liste der verbotenen Symbole als PDF (RIS – Rechtsinformationssystem)
- Sei 1. März 2019 ist die Liste der verbotenen Symbole ausgeweitet:
Liste der verbotenen Symbole als PDF (RIS – Rechtsinformationssystem) 2019 - 2021 wurde die Liste der verbotenen Symbole noch einmal erweitert durch die gesamte Gruppierung der “Hisbollah”, “Identitäre Bewegung Österreich”, “Die Österreicher (DO5)”, “Hizbut-Tahrir”, “Kaukasus-Emirat” und die “Revolutionäre Volksbefreiungspartei/-front”.
RIS Dokument
Jugendsozialarbeit für Demokratiebildung
Die FH Salzburg hat mit Projekt REDE ein mehrsprachiges Methodenhandbuch für sozialarbeiterische Präventionsarbeit vorgelegt.
Resilience Against Anti-democratic Tendencies Through Education
Demokratiebildung_gegen_Antidemokratische_Tendenzen
